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 | 31.Dresden-RWE |
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Dynamo Dresden - FC Rot-Weiß Erfurt 2:2
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Im Ostderby gegen Dynamo Dresden sah man zwar keinen Glanzfussball, aber langweilig wurde den gut 8500 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion auch nicht. Man sah vier Tore, einen verschossenen Elfmeter und zwei Platzverweise. Gleich zu Beginn zeigten die Dresdener wer die Hausherren sind. Die erste dicke Chance für Dynamo durch Wagefeld (8.)konnte Maczkowiak noch aus spitzem Winkel entschärfen. Doch bei der verdienten Führung konnte Maczkowiak diesmal nichts gegen Wagefeld (18.) ausrichten. Der Dresdener köpfte nach einem langen Nikol-Einwurf zum 1:0 ein. RWE-Keeper verletzte sich bei dieser Aktion und musste für den weiteren Spielverlauf durch Orlishausen ersetzt werden.
Auch nach dem Gegentreffer zeigten die Erfurter wenig im Spielaufbau. Zu wenig kam aus dem Mittelfeld. Jabiri und Rockenbach waren mehr damit beschäftigt sich selber die Bälle aus dem Mittelfeld zu holen und mit Einzelaktonen die SGD-Abwehr zu überwinden. So wurde es meist nur bei Standards gefährlich. Rockenbach trat eine Ecke gefährlich in den Strafraum und Pohl's Kopfball konnte Hesse noch abklatschen. Bei dem Nachschuss von Rrustemi (44.) hatte er allerdings keine Chance. Rot-Weiß nutzte somit seine erste hochkarätige Torchance eiskalt aus. Mit dem wichtigen Unentschieden ging es dann auch in die Pause.
Erfurt startete besser in die zweite Hälfte und hatte die beste Möglichkeit durch Wolf, dessen Schuss Hesse aber in letzter Sekunde klären konnte. Anschließend bewies RWE-Keeper Orlishausen wieder, dass auf ihn verlass ist. Erst kratzte er einen Distanzschuss von Ulich aus dem Eck und dann parierte er gleich zwei Schüsse von Bendrovskyi. Allerdings ließen sich die Rot-Weißen davon nicht einschüchtern und spielten selbst auch in Richtung Dynamo-Tor. Nachdem erst Wolf vergab, machte es Brückner cleverer mit seinem Tor zur Erfurter Führung. Rockenbach bediente den RWE-Kapitän und Brückner (74.) lupfte den zu weit vor dem Tor stehenden Hesse.
Die Schlussphase brachte Dramatik pur. Beide Teams lieferten sich einen wahren Schlagabtausch. Nach Platzverweisen von Rrustemi und Stenzel schwächten sich die Rot-Weißen selber und Dresden nahm nochmal alle Kraft zusammen um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Als Penksa im Strafraum fiel, zeigte Schiedsrichter Schmidt auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß konnte Orlishausen aber parieren. Nur wenige Sekunden später brachte Bendovskyi (90.) den Ball doch noch im Tor der Erfurt unter.
Somit gab der RWE noch sehr unglücklich den Sieg aus der Hand. Auch nach diesem Spieltag bleibt die Liga weiterhin sehr eng zusammen. Allerdings muss trotzdem am kommenden Mittwoch ein Sieg zu Hause gegen den SC Verl her. Anstoss für die Partie ist 19:00 Uhr im Steigerwaldstadion.
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Trainerstimmen
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Karsten Baumann (FC Rot-Weiß Erfurt): "Nachdem meine Mannschaft eine halbe Stunde lang schwer ins Spiel gefunden hat, stemmte sie sich dann endlich dagegen und nahm das Spiel und den Kampf an. Logische Folge war der Ausgleich und ebenso der überragende Führungstreffer. Über die hektische Schlussphase kann ich leider nichts sagen, weil der Schiedsrichter mich dorthin geschickt hatte, wo ich nichts mehr sah. Wir hatten uns vorgenommen, nach dem Spiel noch vor Dresden zu stehen. So ist es auch geblieben."
Eduard Geyer (Dynamo): "Wir haben zwei beschissene Tore gekriegt. Das lag einzig und allein nur daran, dass wir nach der Führung nicht in der Lage waren, erfolgreich nachzulegen. Wieder einmal wurden gute Gelegenheiten am Fließband vergeben. Von unserer Seite gab es einige böse Fehler und viele Mängel im Zusammenspiel, wie zum Beispiel vor dem 1:1. Dennoch muss ich die Mannschaft für ihren Kampfgeist loben. Das Tor in letzter Minute und der damit erkämpfte Punkt sind für die Moral ganz wichtig im Finale dieser Saison."
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Statistik
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1. FC Dynamo Dresden: Hesse - Truckenbrod, Hübener, Stocklasa, Pelzer - Wagefeld, Nikol (80. Pfeffer), Ulich (74. Penksa), David (56. Bendovskyi) - Dobry, Bröker FC Rot-Weiß Erfurt: Maczkowiak (22. Orlishausen) - Stenzel, Fondja, Pohl, Kohlmann - Wolf (68. Schnetzler), Rrustemi, Peßolat, Brückner - Rockenbach (87. Beck), Jabiri
Tore: 1:0 Wagefeld (18.), 1:1 Rrustemi (44.), 1:2 Brückner (75.), 2:2 Bendovskyi (90.+3) Zuschauer: 8.519
Schiedsrichter: Marcus Schmidt
Quelle: www.rot-weiss-erfurt.de
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30.RWE-HSV 32.RWE-Verl
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Druckbare Version
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